Diagnostische Punktionen

Die minimal-invasiven diagnostischen Punktionen dienen der möglichst schonenden Gewinnung von fetalen oder plazentaren Zellen und sind heutzutage in der Hand eines erfahrenen Untersuchers sehr sichere Methoden mit einem äußerst geringen Eingriffsrisiko. Neueste Studien zeigen, dass dieses Risiko lediglich bei ca. 0,1% oder niedriger liegt.

Der große Vorteil der diagnostischen Punktionen liegt in in der sicheren Diagnose nicht nur von Fehlverteilungen, sondern auch in der Erkennung struktureller Auffälligkeiten aller 46 Chromosomen. 

Weiterhin sind spezifische Fragestellungen (z.B. molekulargenetische Untersuchungen bei familiären Erbkrankheiten, die Erstellung eines kindlichen Blutbildes, die Diagnose und Behandlung fetaler Infektionen) nur mit diesen Untersuchungen möglich.

Dadurch haben die diagnostischen Punktionen gegenüber den Suchtests ETS und NIPT, die in Bezug auch Chromosomenstörungen niemals eine sichere Diagnose, sondern immer nur eine Risikoabschätzung ermöglichen, einen deutlichen Vorteil.

Chromosomen schematisch
Nabelschnur und Plazenta 3D

Methoden

Chorionzotten im Ultraschall

Chorionzotten-biopsie

Gewinnung von Gewebe aus dem Mutterkuchen 

 
 
Embryo und Amnionhöhle 12. SSW 3D

Auch Amniozentese genannt. Fetale Zellen aus dem Fruchtwasser

Fruchtwasser-untersuchung 

 
Nabelschnur im Farbdoppler

Nabelschnur-Punktion

Blutabnahme aus der Nabelschnur

Weitergehende Information

 
 

Indikationen, Grenzen, Alternativen

Weitere Informationen zu diagnostischen Punktionen 

Genetische Diagnostik

Was genau können wir an den kindlichen Zellen untersuchen 

 

Verhalten vor und nach Punktionen

Was muss ich vor oder nach einer Punktion beachten

© Dr. Bernd Berschick 2021

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